Goldpreis

Goldpreis: Entwicklungsprognosen und Status Quo

Seit jeher gehört Gold als das Edelmetall mit dem größten Bekanntheitsgrad zur Gruppe der alternativen Geldanlagen. Und obwohl Platin und ähnliche kostbare Edelmetalle sich gerade im Bereich des Schmucks inzwischen ebenfalls viele Fürsprecher sichern konnte:

Gold ist gerade in der jetzigen Phase der globalen Wirtschaftskrise so gefragt wie seit vielen Jahren nicht mehr. Schon seit Wochen befindet sich der Goldkurs an den internationalen Börsen von der New Yorker Wallstreet bis an die Tokioter Börse in einem steten Höhenflug. Erst war es die magische Grenze von 1000 US-Dollar, an der sich der Goldkurs lange Zeit messen lassen musste. Inzwischen hat der Preis je Feinunze Gold längst ganz andere Richtungen in Angriff nehmen können.


Dollar-Schwäche verhilft Gold zu Kurssprüngen

Analysten und Experten für alle rund um das Thema Gold und seine preislichen Entwicklungen sprechen bereits von bisher ungeahnten Möglichkeiten für den Markt. Vor allem der zusehend schwächer werdende Kurs des US-Dollars hat die Chancen auf dem Goldmarkt regelrecht beflügelt. Hinzu kommt die Tatsache, dass immer öfter von unterschiedlichen Stellen die Position des Dollars als internationale Leitwährung kritisiert wird.

Gewinner dieser unklaren Devisenverhältnisse sind eindeutig die Verbraucher, die rechtzeitig beim Goldpreis eingestiegen sind. Ebenso können diejenigen von den Entwicklungen profitieren, die daheim im Schmückkästchen über Bruchgold in seinen verschiedenen Formen als aufbewahrtes Zahngold oder geerbten Schmuckstücken aus Großmutters Zeiten verfügen.

Verkaufen oder doch weiter bunkern?

Wer aktuell sein Bruchgold für unaufschiebbare Investitionen zu Geld machen will, hat den wohl denkbar besten Moment der letzten Jahre abgepasst. Doch die Empfehlungen der Branchenkenner gehen durchaus noch einen ordentlichen Schritt weiter.

So sind viele Experten der Auffassung, dass die wirtschaftlich schwierige Situation auf dem Kapital- und Devisenmarkt dem Goldpreis auch weiterhin einiges Potenzial einbringt. Besitzer von Bruchgold, die nicht zwingend zum jetzigen Zeitpunkt Bares benötigen, tun gut daran, ihr Altgold noch für eine Weile am bisherigen Ort aufzubewahren.

Der Grund für die Aufbewahrung ist ausgesprochen lukrativ für die Bruchgold-Sammler: Schon jetzt deuten langfristige Prognosen darauf hin, dass der Goldpreis in den kommenden Monaten noch einen Spielraum ausloten könnte. Erste Aussagen mutmaßen bereits einen Feinunzen-Preis, der jenseits der vormals als unerreichbar geltenden Grenze von 2000 US-Dollar liegen könnte.


Bei allem Optimismus gilt jedoch der allgegenwärtige Grundsatz, dass die Verbraucher letztlich selbst wissen müssen, welches Risiko sie eingehen möchten beim Verkauf von Bruchgold. Verdienen lässt sich auch jetzt mit den gesammelten Mengen Altgold in Uhren, Ketten und Armbändern so mancher Euro als zusätzliches Einkommen.
Und das alles völlig steuerfrei.

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